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Ab Juli ernten Sie zarte, festkochende Bio-Kartoffeln mit dünner Schale und feinem, leicht buttrigem Geschmack. Die früh reifende Bernadette liefert reichlich Knollen, die perfekt in Form bleiben – ideal für Salate, Pellkartoffeln und Bratkartoffeln, wenn andere Sorten längst zerfallen sind.
Bernadette ist eine echte festkochende Sorte. Beim Garen zerfällt sie nicht, sondern behält ihre feste Struktur und einen glatten Biss. Das macht sie zur ersten Wahl für Kartoffelsalat, Gratins und angebratene Scheiben. Für Pürees oder Suppen eignen sich mehlige Sorten besser – hier spielt Bernadette ihre Stärke im Halten der Form aus. Ein oft übersehener Vorteil: die dünne Schale, sodass Sie junge Knollen einfach abbürsten statt schälen können.
Setzen Sie die Knollen von März bis April an einen sonnigen Platz, in lockeren, humusreichen Boden. Ein Abstand von 60 cm gibt den Pflanzen Raum für kräftiges Wachstum. Häufeln Sie die Erde regelmäßig an – das schützt die Knollen vor Licht und verhindert grüne Stellen, ein typischer Anfängerfehler. Als frühe Sorte ist Bernadette weniger anfällig für Kraut- und Knollenfäule, da sie oft schon vor den feuchten Spätsommerwochen geerntet wird.
Wenn das Kraut vergilbt, ist der beste Zeitpunkt zum Ernten. Graben Sie die Knollen an einem trockenen Tag aus und lassen Sie sie kurz abtrocknen. Kühl, dunkel und luftig gelagert bleiben sie mehrere Wochen frisch. Wer wenig Platz hat, kann Bernadette auch neben Gemüsesamen im Hochbeet oder im großen Kübel auf Balkon und Terrasse ziehen. Diese vielseitige Sorte aus dem Sortiment der Kartoffelpflanzen belohnt Sie mit einer zuverlässigen, geschmackvollen Ernte.
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